Mary’s Meals – a simple solution to world hunger

Girl getting served with a mug of porridge

Nahrung + Bildung = Hoffnung

Mary’s Meals ist eine Hilfsorganisation, die Schulspeisungsprogramme in einigen der ärmsten Gemeinden der Welt durchführt, wo Armut und Hunger Kinder daran hindern, eine Ausbildung zu erhalten. Statt in die Schule zu gehen, arbeiten sie auf Feldern, betteln an Strassenecken oder wühlen im Müll, um zu überleben. Eine tägliche Schulmahlzeit ist für diese Kinder ein starker Anreiz für den Unterrichtsbesuch. (Nur) Bildung kann den Weg in eine bessere Zukunft ebnen.

Mary’s Meals wurde 2002 von dem Schotten Magnus MacFarlane-Barrow gegründet und ernährt aktuell 1.838.859 Kinder in 19 Ländern auf fünf Kontinenten.
Die durchschnittlichen Kosten für die Versorgung eines Kindes mit Essen an jedem Schultag betragen pro Schuljahr nur CHF 20.40.
Wir halten unsere laufenden Kosten so niedrig wie möglich, um sicherzustellen, dass mindestens 93 % der Spenden direkt in unsere wohltätigen Aktivitäten fliessen.

3 malawian volunteers cooking porridge

Ohne Freiwillige geht nichts

Unsere Arbeit basiert auf grossem ehrenamtlichem Engagement – hier und vor Ort. In den Projektländern kümmern sich Freiwillige um die Organisation, das Kochen und die Ausgabe der Mahlzeiten. Allein in Malawi, unserem grössten Projektland, in dem wir über 30 % aller Grundschulkinder erreichen, sind es über 80.000 freiwillige Helfer, meist Mütter und Väter der Kinder.

Eine einfache Idee, die funktioniert!

Schulspeisung wirkt sich lebensverändernd auf die Kinder aus

  • Weniger Hunger
  • Verbesserte Gesundheit, mehr Energie, glücklichere Kinder
  • Anstieg der Schulanmeldungen
  • Bessere Leistungen
  • Regelmässiger Schulbesuch, mehr Schulabschlüsse
  • Das Angebot einer Schulmahlzeit motiviert alle Kinder zum Schulbesuch. 50% der Kinder sind Mädchen.

Hilfe zur Selbsthilfe - Nachhaltige Auswirkungen

  • Die Gemeinden, in denen Mary’s Meals arbeitet, sind Eigentümer und Betreiber der Projekte
  • Die Gemeinden werden von Anfang an in die Projekte eingebunden und können so die Zukunft ihrer Kinder mit verändern
  • Bildung wird von den Eltern zunehmend als wichtig erkannt, sie involvieren sich stärker in Schulaktivitäten
  • Wo immer möglich, werden die Zutaten für die Nahrung regional bei Kleinbauern gekauft mit positiver Auswirkung auf die lokale Wirtschaft

Nur CHF 20.40 ernähren ein Kind ein ganzes Schuljahr lang.

Wir sind überzeugt, dass die Kinder, die heute Mary’s Meals erhalten, gesund und mit Bildung aufwachsen und eines Tages ihren Gemeinden und Dorfgemeinschaften dazu verhelfen, die Armut zu überwinden, so dass sie nicht mehr auf Hilfsgüter angewiesen sein werden. Wir nennen die Generation dieser Kinder „Generation Hope“.

Let’s Move for Meals, denn 59 Millionen Kinder warten noch auf Mary’s Meals!

Häufige Fragen

Unsere Vision ist, dass jedes Kind täglich eine Mahlzeit in der Schule erhält und dass jene, die mehr haben als sie benötigen, mit denen teilen, denen sogar das Nötigste zum Leben fehlt.
Diese Vision verbindet Menschen auf der ganzen Welt. In vielen Ländern Europas, in Australien und USA tragen vor allem ehrenamtliche Helfer dazu bei, Mary’s Meals bekannter zu machen und Spenden zu sammeln.

Äthiopien, Benin, Ecuador, Haiti, Indien, Kenia, Libanon, Liberia, Madagaskar, Malawi, Myanmar, Niger, Rumänien, Sambia, Simbabwe, Südsudan, Syrien, Thailand und Uganda.

Von Mary’s Meals eingesetzte „School Officers“ besuchen die Schulen zwei-drei Mal pro Woche unangemeldet. Sie überprüfen die Lagerbestände, die Schüleranwesenheit sowie das pünktliche Erscheinen von Ehrenamtlichen, Lehrern und Kindern. Die Nahrungsmittel werden direkt bei den Schulen angeliefert. Die Menge an Nahrung ist auf die Schülerzahl abgestimmt.
Das Konzept ist so angelegt, dass es sehr leicht selbständig übernommen werden kann. MM arbeitet mit dem Ziel, sich zurückzuziehen, wenn die Länder (Regierungen) oder Gemeinden in der Lage sind, das Ernährungsprogramm zu übernehmen.

Zu den oben angeführten lebensverändernden Auswirkungen der Schulspeisung auf die Kinder:Mary’s Meals erhebt in Malawi, Sambia und Liberia langfristig angelegte Analysen über die Auswirkungen der Schulspeisung auf das Leben von bedürftigen Kindern und ihren Gemeinden. Die von INTRAC, einer externen Forschungsorganisation, verifizierten Ergebnisse basieren auf Befragungen von Kindern, Lehrern, Eltern, Erziehungsberechtigten und Volunteers über mehrere Jahre hinweg. Sie vergleichen Untersuchungen an Schulen mit Mary’s Meals mit Schulen, an denen noch keine Mahlzeiten angeboten werden.

Ökologisch nachhaltig, wo möglich: energieeffiziente Öfen, die nur eine geringe Menge an Brennholz benötigen, weniger Rauch produzieren und daher weniger Kohlenstoff ausstossen (z.B. in Malawi und Sambia). Um die Abholzung der umliegenden Wälder zu vermeiden, werden auf Schulgeländen eigene Waldstücke angelegt und der Verbrauch von Brennholz überwacht (z.B. in Malawi und Sambia) In manchen Gegenden werden Schulgärten angelegt (z.B. Kenia). Langfristigkeit: Neue Projektländer, Gebiete und Schulen werden erst ins Programm aufgenommen, wenn sowohl feststeht, dass die Finanzierung für alle bisher betreuten Schulen gesichert ist, als auch die der neu aufzunehmenden. Der Betrag von CHF 20.40 pro Kind und Schuljahr beinhaltet außer den reinen Nahrungsmitteln: Transport, alles für die Zubereitung Nötige, Monitoring usw.

In den Ländern und Regionen, in denen Mary’s Meals aktiv ist, werden im Falle von plötzlich auftretenden Katastrophen (Dürre, Überschwemmungen, Erdbeben etc.) zusätzlich gezielt Spendenaufrufe gestartet und spezielle Lösungen erarbeitet.
Während der Covid-19 Pandemie wurden in allen Projektländern die Schulen geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Ort haben sehr schnell sichere Wege erschlossen, um die Kinder auch weiterhin mit Nahrung versorgen zu können.

Die Arbeit von Mary’s Meals basiert auf Spenden. Durch unsere Selbstverpflichtung, alle Kosten möglichst gering zu halten, fliessen mindestens 93 % aller Spenden direkt in die Projekte.
Mary’s Meals Schweiz ist ein eingetragener Verein und seit 2015 steuerbefreit. Für Spendenbescheinigungen bitte die genaue Adresse angeben.